Philosophie

Wer macht den Wein

Manchmal trifft es sich gut. Als Michael Sinn nach der Landwirtschaftsschule die Chance bekommt, im neu gegründeten Betrieb des Vaters Robert das Weinmachen auch praktisch zu erlernen, greift er zu.

Der Plan war zwar ein anderer, aber Michael Sinn ist auch heute noch da. Und er bleibt. So viele Freiheiten, so viele Möglichkeiten, das gibt es nur selten.

2013 ging der neue Weinhof in Betrieb. Das Konzept: ein Niedrigenergiehaus, so ressourcenschonend wie möglich und als logische Konsequenz ein biologisch arbeitendes Weingut.

Arbeitsweise

In den Weingütern wie auch im Keller wird so naturnah und so schonend als möglich gearbeitet. Wo möglich wird auf maschinellen Einsatz verzichtet und mit Hand gearbeitet, um auch einen direkten Kontakt mit den Reben zu haben. Im Keller wird nach dem „von-oben-nach-unten-Prinzip“ gearbeitet, um teilweise auf den Einsatz von Pumpen zu verzichten. Alte traditionelle Methoden treffen auf innovative und moderne Technik.

Vieles wird ausprobiert. Weine werden in Holz- und Stahlfässern und Amphoren aus Ton ausgebaut, teilweise mit, teilweise ohne Schalen vergoren. Experimentiert wird hauptsächlich mit resistenten Rebsorten, auch mit verschiedenen Verschnitten dieser Sorten und generell mit alternativen Verfahren und Ausbauvarianten.

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